16.05.1976

Marco Breier

Jahre, Geschäftsführer Sales & Marketing

Aktuelles Projekt:

Extern: Aufbau von Strategien und Machbarkeiten zu unterschiedlichsten New Work-Welten
Intern: Brainstorming und Entwicklung von innovativen HR Umgebungen und ganz viel Marketing und Sales

Computer-Setup im Alltagseinsatz:

Nach meinem Microsoft Surface Pro 4 habe ich es wahr gemacht und mal wieder etwas von Apple und zwar ein MacBook Air 2018.

Favorisierte Mobil-Plattform:

iOS, gibt´s noch was anderes?! (verstehe die Frage nicht 😉 )

Apps im täglichen Einsatz:

Da ich viel Marketing bei uns mache: Instagram und auch IGTV, YouTube für Tutorials, Yammer, Teams, LinkedIn, mTechNews, Dynamics365, Twitter, To-Do und unsere interne PowerApp MOTIC (Member of the Inner Circle). Ich lebe ein Leben ohne WhatsApp und Facebook. Klingt komisch, ist aber möglich.

Inspirierende Websites:

Ich lasse mich kaum noch von Websites inspirieren, fast nur noch mobile über Apps via Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube etc.. Hier ganz viel t3n und alle ähnlichen Kanäle.

Unverzichtbare Helfer:

Mir vertraute Menschen, OneNote, gute Musik, Stift und Papier.

Bevorzugte Sprachen:

Ich kann nur Storytelling, das dafür aber ziemlich gut. Bin sonst recht ahnungslos.

Was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

Am liebsten habe ich ganz viel mit unterschiedlichsten Menschen zu tun. Neues zu gestalten, was es zuvor so nicht gab und das am Ende tatsächlich das Leben schöner oder besser macht, als es zuvor gewesen ist. Die Gespräche bei denen man spürt das “es” beim Gegenüber ankommt, die haben es in sich. Da ich vielleicht auch nicht schlecht als Designer gewesen wäre, lebe ich diese Vorliebe so viel aus wie es nur geht. Manchmal auch zum Leittragen meiner Kollegen und Kolleginnen. Mir macht das aber Spaß und “ein Bild sagt nun eben mehr, als 1000 Worte”!

Welcher Trend wird deine Branche am stärksten beeinflussen?

Wer Video versteht, der wird das was er sagen will am besten transportieren können. Auch die horizontalen Medien werden eine mega wichtige Geschichte werden. Storytelling (wie vermittle ich komplexe oder neue Sachverhalte einfach und verständlich) wird noch wichtiger werden. Somit rückt der Mensch noch weiter in den Mittelpunkt. Fragen wie: “was bedeutet das für mich, oder bin ich schon mittendrin, statt nur dabei?”, werden essentiell werden. Wie schon 1000x gehört und 1000x gelesen, “alles was automatisiert werden kann, wird in Kürze automatisiert werden…”, hier ist viel dran. Deshalb ganz gleich was gerade mega-aktuell ist, brandaktuell ist: was bedeutet das für mich selbst?.. was bedeutet das für mein Team? … was bedeutet das für mein Unternehmen? Was tue ich gerade und was in der nächsten Zeit? Ich muss sicherlich nicht alles mitmachen, aber mit so einigen Trends sollte ich mich schleunigst beschäftigen. Kurz gesagt, was verstehe ich selbst unter New Work und wie wird mich das Thema in Zukunft beschäftigen, was kann ich heute tun, um für morgen vorbereitet sein. Der Umbruch wird gewaltig sein. Be prepard.

Welches Ereignis hat die IT-Branche nachhaltig beeinflusst?

Mir fällt da spontan nur das iPhone ein. Mehr geht nicht an Beeinflussung. Einfach mal drüber nachdenken.

Mit welcher Person würdest du gerne mal zusammenarbeiten? Und warum?

Ich habe da keine Präferenzen. Ich arbeite am liebsten mit Menschen zusammen, die wirklich an der Veränderung arbeiten wollen. Man merkt das am besten, wenn man feststellen kann, das diese Menschen auch bereit sind an sich zu arbeiten, sich zu verändern. Veränderung ist Wachstum und Wachstum tut weh. Das muss man wollen. Sicher ist, es lohnt sich.

Welche Person hat dich am meisten inspiriert und warum?

Da gibt es sehr viele Menschen, einzelne aufzuzählen, wäre echt unfair. Mein erster Mentor (erster Chef) hatte etwas an sich, was mich bei allen weiteren wundervollen Begegnungen gleich fasziniert hat. Er hat quasi die Latte hoch gelegt und daran wollte ich mich immer orientieren, mich und auch andere daran messen. Der kaufmännische Handschlag z.B. hatte eine Gültigkeit, wie eine Art ungeschriebenes Gesetz. Papier und Unterschrift war nur Beiwerk. Bei Verhandlungen war immer wichtig, das beiden Seiten gewinnen. Daran halte ich mich bis heute, verlange dies aber auch vom Gegenüber. In der Bewegung habe ich für mich bahnbrechendes von meinem Kampfkunst Lehrer mitgegeben bekommen. Als letztes echtes und für mich nahezu vollkommenes Vorbild kann ich ein Beiratsmitglied der KOM4TEC nennen. Dieser Mensch steht über den Dingen. Gelassenheit uns Selbstsicherheit strahlen ununterbrochen von ihm aus. Beeindruckend. Einfach zuhören und Mund halten.

Wie startest du den Tag?

Leider (noch) mit dem Griff zum iPhone und dem ersten Check von Instagram. Dann check ich YouTube. Ich versuche “eindeutige” geschäftliche Einflüsse die erste Stunde nach dem Aufstehen, beiseite zu lassen. Ich übe aktuell in dieser ersten Stunde, die digitalen Medien so minimal zu nutzen wie möglich. Auf Flugmodus bleibt mein Handy die komplette Nacht durch und meist bis zu dem Zeitpunkt wenn ich das Haus verlasse. Hmh, ok also zumindest meistens. Am Wochenende bin ich mobil nur schwer zu erreichen. Ok, das war ja gar nicht die Frage.

Bevorzugtes Transportmittel zur Arbeit?

Entweder mit dem Wagen zum Büro oder zum Bahnhof. Wenn ich weiter weg muss, dann am liebsten mit dem Zug. Hier kann ich in Ruhe ohne Stress was arbeiten oder ich versuche die Zeit im Zug immer öfter zum Meditieren zu nutzen. Klappt im Augenblick recht gut, aber noch lange nicht so gut wie ich mir das vorstelle.

Was machst du als Erstes im Büro?

Ich hole mir ein Glas stilles Wasser und einen Espresso. Warum Espresso? Keine Ahnung, mag eigentlich keinen Kaffee.

To-do-Tool oder Papier und Stift?

Ausschließlich digital. Entweder Microsoft To-Do oder OneNote. Ab und zu direkt in den Outlook Kalender ein To-Do als Termin. Früher war ich großer Evernote und Trello Fan. Das habe ich mir aber alles abgewöhnt. Jetzt bleibe ich Konsequent im Ecosystem von Microsoft und Apple, sofern für mich die Leistung stimmt. Da gibt es nur ganz wenige Ausnahmen.

Gibt es unverzichtbare Tools und Apps in deinem Arbeitsalltag?

Praktisch alles von Office 365 und das nicht weil ich Teil einer Microsoft Cloud Agentur bin, sondern weil die Tools einfach super sind. Am liebsten: Yammer, Teams, OneNote, Power Point als Allheilmittel u.v.m.. Außerhalb von Microsoft schwöre ich auf Canva zum Erstellen von digitalen Designs. Selbstverständlich alles was Apple iOS so hergibt. Viel Notizen, iCloud und iMessage.

Wie gestaltest du deine Mittagspause?

Unterschiedlich, aber immer gesund. Gesundheit für Körper und Geist ist mir extrem wichtig. Hier mache ich praktisch nie eine Ausnahme.

Wann gehst du ins Bett?

Im Augenblick mal wieder zu spät, also so ca. 23:30 und dann mit etwas Instagram und YouTube wird es 0:30. Das sind aber in der Regel doch nur Ausnahmen. Ich schaffe es ziemlich gut, mich digital nur noch mit Themen zu beschäftigen die mich mental entspannen und ein gutes Gefühl geben. Das ist ein mega Thema der Zukunft mit dem ich mich im Augenblick viel beschäftige, vielleicht schreibe ich ein (praktisches) Buch dazu 😉

Welches Buch hast du als letztes gelesen?

Ein leeres, um zu malen, zu zeichnen, zu skizzieren, zu planen, zu träumen und das alles dann auf eine coole und sinnvolle Weise digital übertragen, so dass ich auch wirklich was tolles damit anstelle. Ich habe eine Menge Bücher gelesen und will mich mit den Inhalten jetzt mal beschäftigen und herausarbeiten was das alles für mich konkret bedeutet und das dann in die Tat umsetzten. Erst dann wieder ein neues Buch.

Was war 2005 dein Lieblingshandy?

Ich war ja immer ein großer Nokia Verfechter bis zum iPhone 1 und mein letztes war wohl das letzte Modell des Communicator. Egal wo ich war, in der Firma, beim Einkaufen oder am Strand, nie ohne den Communicator 😉

Wie schaltest du ab?

Mit meiner Familie, Sport oder meinen anderen Hobbys. Ich habe recht viele Interessen und versuche diese irgendwie unten einen Hut zu bekommen, was nicht immer einfach ist. Wichtig für mich aber immer: bloß kein Stress im Privatleben. Da achte ich besonders drauf. Gerne mal nur “irgendwas” machen, oder auch einfach nix machen.

Was sind deine persönlichen Produktivitätskiller?

Jegliche Nachrichten. Frei nach Rolf Dobelli bin ich ein News-Abstinenzler. Das habe ich im Augenblick sehr gut drauf und ich möchte in jedem Fall daran festhalten. Da ich absoluter Instagram Fan bin, muss ich hier aber aufpassen und nicht zu unkoordiniert rumzuklicken. Das gilt auch für YouTube. Beides coole Welten, die bei Planlosigkeit einen schon in die Belanglosigkeit abdriften lassen können.

Die spannendsten Trends im Bereich Office 365 und New Work?

Kommunikation – Kommunikation und nochmals Kommunikation. Aber nicht nur so ein theoretisches “Methoden-Gelabere”, sondern fundiertes und bewährtes Wissen mit technischem Background aus der Erfahrung heraus. Als zweites, das sog. ‘MindSet’, wie schafft man es, Menschen vorzubereiten für die neue digitale Welt? Das beschäftigt augenblicklich viele und hier trennt sich sicherlich die Spreu vom Weizen.

Welche Entwicklung siehst du im Bereich New Work?

Neue Bürowelten fließen mit neuen Software Welten zusammen. Immer mehr interaktive Gadgets werden zum Standard, immer mehr Think Tanks in Büros, immer mehr Gespräche über das ‘Wie’ und viel weniger über das ‘Was’. Das ‘Was’ fokussiert sich auf integrierte und bekannte Lösungen, welche so verwendet werden wie es gerade benötigt wird. Viel mehr 80/20%, statt dem typisch deutschen 140%. Mehr Freiheit, viel mehr Freiheit. Zugleich immer mehr Bedarf an Generalisten, die immer zwei Schritte weiter sind, die “da mal was vorbereitet haben”.

Welche Entwicklung siehst du im Bereich Informatik als Schulfach?

Im Augenblick eine mittelschwere Katastrophe. Hier ist ein Redesign mehr als überfällig. Das ist ein großes und überaus wichtiges Thema. Bildung (Wissen) ist der Schlüssel zum Erfolg.

In meinem Rucksack sind …

Rucksack? Hab keinen. In meiner Camouflage Totebag habe ich mein Surface (sicher bald wieder einen Mac), iPhone X (wobei das selten in der Tasche ist), Apple AirPods, Logitec Spotlight, fast immer das aktuelle t3n Magazin, ein Oldschool KOM4TEC-Bleistift und gefühlte 1Mio. Adapter.

Wenn ich nicht arbeite, dann …

mach ich wozu ich spontan Lust habe. Viel Familie, Sport und kreatives irgendwas, wie fotografieren z.B..

Home is …

where my family is.